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Sieben Fragen an...

Katja Lange-Müller


Katja Lange-Müller, Autorin, Berlin

Geboren 1951 in Ost-Berlin (DDR). Ausbildung zur Schriftsetzerin, danach Arbeit in der Bild-Redaktion der Berliner Zeitung. Sechs Jahre Hilfspflegerin auf geschlossenen psychiatrischen Frauenstationen. Von 1979 bis 1982 Studium am Institut für Literatur in Leipzig. Danach einjähriger Studienaufenthalt in der Mongolischen Volksrepublik und Arbeit in einer Teppichfabrik in Ulan-Bator. Im November 1984 per Ausreiseantrag Übersiedlung nach West-Berlin (BRD). 1986 erscheint ihr erstes Buch "Wehleid Wie im Leben" im S. Fischer Verlag, Katja Lange-Müller wird dafür mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Später folgen u.a. der Alfred-Döblin-Preis (1995), der Berliner Literaturpreis (1996), der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2005) und der Wilhelm-Raabe-Preis (2008). Der Roman "Böse Schafe" steht 2007 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2007. Verschiedene Gastprofessuren für Deutsche Literatur in den USA.

1. Wie sind Sie in der Vergangenheit mit den Mülheimer Theatertagen in Berührung gekommen?

Ich war schon einmal in der Jury, vor etwa 10 Jahren.

2. Sie sind als Prosaautorin berühmt geworden. In welcher Weise setzen Sie sich auch mit zeitgenössischen Theaterstücken auseinander?

Ich setze mich nicht mit Theaterstücken auseinander, aber sehr gern mal mit dem einen oder anderen Stück (Theater oder Torte) zusammen. Außerdem: Wer Prosa ganz ohne Dialoge schreibt, der werfe die erste Tomate (faule Eier sind ja kaum mehr zu bekommen).

3. Was halten Sie von dem Trend der Theater, immer mehr Romane für die Bühne zu adaptieren?

Mein Roman "Böse Schafe" soll auch adaptiert oder adoptiert werden, von einem kleinen Theater in Köln, also habe ich gar nichts dagegen. Allerdings schriebe ich noch lieber einmal ein "richtiges" Theaterstück. Das wird bald geschehen.

4. Was macht für Sie ein zeitgenössisches Stück inhaltlich oder ästhetisch reizvoll?

Reizvoll, im Sinne von reizend (zu Zorn und Groll) sind ja viele Inszenierungen zeitgenössischer Stücke. Aber gut? Daran mangelt's – und nicht nur "im Revier".

5. Welchen Stellenwert messen Sie der Regie in der Uraufführung eines neuen Werkes bei?

Auf Uraufführungen neuer Werke bin ich immer sehr gespannt. Die sind doch das Salz in der Theatersuppe.

6. Welches nicht eingeladene Stück hätten Sie persönlich in diesem Jahr gern in Mülheim gesehen?

So genau kenne ich mich nun auch wieder nicht aus.

7. Was war Ihr letztes bemerkenswertes Theatererlebnis?

Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen. Überhaupt gibt es derzeit fabelhaftes Theater in Köln.

 

Hier antworten die übrigen Mitglieder der Preisjury.

 

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