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Preisverleihung zum Anhören
Was ist das denn für eine Laudatio, ein richtiger Schimme
Preisverleihung zum Anhören
(...) ok, schimmelpfennig ist also so n total verrückter
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Toller Service, als wäre man dabei gewesen. Danke!
Ein Überblick zum Tableau der "Stücke"
Lieber Nis-Momme Stockmann, es mag sein, dass meine Para
Ein Überblick zum Tableau der "Stücke"
Alle schimpfen und meckern die ganze Zeit. Ich versteh ni
Ein Überblick zum Tableau der "Stücke"
Sehr geehrter Christian Rakow: "Wenn sie hören, dass St
Ein Überblick zum Tableau der "Stücke"
Werter Ford Fiesta, eine "Philosophie ohne Modellbildung"
Ein Überblick zum Tableau der "Stücke"
Sehr geehrter Herr Rakow, bei einer kleinen Kleinigkeit
Ein Überblick zum Tableau der "Stücke"
Lieber Oliver Bukowski, mit dem Verweis auf Felicia Zell
Kommentar zur Jurydebatte
Chöre gehören also in die Kirche? Der Chor ist ja viellei

Mülheimer Dramatikerpreis 2010

Über die Auswahl, die Juroren, die Jurydebatte und den Preis.

28. Juni 2010. Gestern wurde gefeiert. Bei der Preisverleihung im Kunstmuseum Mülheim hielt KinderStückePreisträger Ulrich Hub die Laudatio auf Roland Schimmelpfennig, der für seinen "Goldenen Drachen" mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet wurde. Darin erzählt der gut gelaunte Ulrich Hub, wie sich Schimmelpfennig und er nach einer durchtrunkenen Nacht vor über zehn Jahren schworen, weiterhin "Theaterstücke zu schreiben, die niemand aufführt". Stücke, die an einem "groben Realismus" nicht interessiert seien. "Wenn ich mich informieren will über die Arbeitsbedingungen von chinesischen Arbeitnehmern und die Krankenversicherungen im Rahmen der Globalisierung, dann gehe ich ganz bestimmt nicht ins Theater." Schimmelpfennig schaffe "eine Realität mit eigenen Gesetzen". Das Besondere sei, dass wir durch die Stücke in den Kopf dieses Autors hineingucken dürfen. Auch die Laudatio von Schimmelpfennig auf Hub, die Preisrede der Verlegerin Marion Victor auf Publikumspreisträgerin Dea Loher und die Schimmelpfennig-Lesung von Ulrich Matthes, können Sie hier im Original-Ton nachhören.

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Die drei Siegerstücke: Schimmelpfennigs "Goldener Drache", Lohers "Diebe" und Hubs "Nathans Kinder". © Reinhard Werner, Arno Declair, Juliane Mostertz.

11. Juni 2010. Die Diskussion geht weiter. Seitdem Roland Schimmelpfennig vor gut einer Woche mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 2010 ausgezeichnet worden war, diskutieren die Leser auf nachtkritik.de über Schimmelpfennigs "Goldenen Drachen". Und auch auf diesem Portal sind nach Christian Rakows Überblickstext zum Realismus der kleinen Anzeichen noch Fragen offen. Der Kritiker tritt dabei u.a. in Dialog mit den Dramatikern Oliver Bukowski und Nis-Momme Stockmann.

5. Juni 2010.
Unterschiedlich bewerten die Pressevertreter die Juryentscheidung für Roland Schimmelpfennigs "Der goldene Drache". Während die einen finden, der Autor hätte den Dramatikerpreis eigentlich schon viel früher verdient, meinen die anderen, die Jury hätte sich hier auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt. Wir kommentierten die Jurydebatte so. Und auch die Leser diskutieren weiter, hier und auf nachtkritik.de. 

4. Juni 2010.
 Roland Schimmelpfennig gewinnt den diesjährigen Mülheimer Dramatikerpreis für sein Stück Der goldene Drache, von ihm selbst im Wiener Burgtheater uraufgeführt. Er setzte sich nach zweistündiger Jury-Debatte mit 3:2 Stimmen gegen Elfriede Jelineks Die Kontakte des Kaufmanns durch. Es ist Schimmelpfennigs erster Sieg bei seiner siebenten Einladung zu den Mülheimer Theatertagen. Der Publikumspreis der "Stücke 2010" geht an Dea Loher für ihr Stück Diebe, uraufgeführt am Deutschen Theater Berlin von Andreas Kriegenburg.

Welche Meriten
gaben den Ausschlag für "Der goldene Drache"? Anne Peter kommentiert die Jurydebatte.

Hier
können Sie nachverfolgen, wie unsere Leser die Jurydebatte im Live-Chat kommentierten.

 

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Kein Haar, sondern einen Jungchinesenzahn findet die Stewardess in ihrer Suppe. Philipp Hauß, Christiane von Poelnitz, Johann Adam Oest und Falk Rockstroh in Roland Schimmelpfennigs "Der goldene Drache" vom Burgtheater Wien. Foto © Reinhard Werner.

Alles zum Siegerstück finden Sie hier: Stückporträt, Nachtkritik und Kritikenrundschau, Fotos und Trailer der Inszenierung sowie den Shorty zum Mülheimer Gastspiel und den Bericht vom Publikumsgespräch.

3. Juni 2010.
Kurz vor der Entscheidung über den Mülheimer Dramatikerpreis haben wir noch einmal das Tableau der Eingeladenen als Ganzes in den Blick genommen: Christian Rakow sieht hier einen Realismus der kleinen Anzeichen seine Komplexität-reduzierenden Blüten treiben und sagt, warum die experimentellen Gegenangebote so viel reizvoller sind.

27. Mai 2009.
Noch eine Woche. Dann wird nach der letzten Gastspiel-Vorstellung die Jury zusammenkommen und in einer öffentlichen Diskussion das Preisträgerstück aushandeln. Grund genug, jetzt schon mal die fünf Jurymitglieder in Interviews vorzustellen. Ebenso wie die Mitglieder der Auswahlgremiums, das die Kandidaten des Mülheimer Wettbewerb aussiebt.

5. Mai 201
0. Es war ein starkes Uraufführungsjahr. Der Mülheim-Jahrgang 2010 verspricht einen packenden Wettbewerb. Aber sind wirklich alle Contestants anwesend? Wir haben im weiten Rund der nachtkritik-AutorInnen, zwischen Aachen und Augsburg, Zürich und Zittau, herumgefragt, was die letzte Saison an bemerkenswerten neuen Stücken zu bieten hatte. Und siehe, es waren nicht wenige.

15. März 2010.
Die Mülheimer Theatertage sind eine Art Theatertreffen für Texte. Für das im Mai stattfindende Festival hat das Auswahlgremium wieder sieben der im letzten Jahr uraufgeführten Stücke nominiert. In einem ersten Kommentar zur Auswahl freuen sich Anne Peter und Christian Rakow auf ein Gipfeltreffen – und verspüren doch einen leichten Phantomschmerz.