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Was ist das denn für eine Laudatio, ein richtiger Schimme
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(...) ok, schimmelpfennig ist also so n total verrückter
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Toller Service, als wäre man dabei gewesen. Danke!
Ein Überblick zum Tableau der "Stücke"
Lieber Nis-Momme Stockmann, es mag sein, dass meine Para
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Alle schimpfen und meckern die ganze Zeit. Ich versteh ni
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Sehr geehrter Christian Rakow: "Wenn sie hören, dass St
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Werter Ford Fiesta, eine "Philosophie ohne Modellbildung"
Ein Überblick zum Tableau der "Stücke"
Sehr geehrter Herr Rakow, bei einer kleinen Kleinigkeit
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Lieber Oliver Bukowski, mit dem Verweis auf Felicia Zell
Kommentar zur Jurydebatte
Chöre gehören also in die Kirche? Der Chor ist ja viellei

dramatikerInnen

Alles zu den für den Mülheimer Dramatikerpreis nominierten AutorInnen und ihren Stücken.

3. Juni 2010.
Vor der Abschlussentscheidung über den Mülheimpreisträger 2010 zeigt das Schauspielhaus Wien heute die zweite Vorstellung von Ewald Palmetshofers "Faust"-Paraphrase faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete. Wie Felicitas Bruckers Inszenierung allmählich Fahrt aufnimmt und dabei dankenswerter Weise einmal drei faustische Frauen präsentiert, beobachtet Christian Rakow im Shorty.

3. Juni 2010.
Dina Netz erlebte den Autor und die Wiener Crew beim gestrigen Publikumsgespräch und erfuhr unter anderem, wie es unterm leeren Palmetshofer'schen Himmel um Gott und Mephisto bestellt ist.

3. Juni 2010.
Vor zwei Jahren war er zum ersten Mal in Mülheim zu vernehmen, der Palmetshofer-Sound. Die eigentümlich elliptische Kunstplappersprache, aus der denkwütige Monologmassive aufschießen, prägt auch Ewald Palmetshofers "Faust"-Verheutigung faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete. Wie der Autor den Goethe-Stoff in unsere Gegenwart transponiert und der Gretchen-Tragödie dabei eine feministische Wendung beschert, beschreibt Anne Peter im Stückporträt.

3. Juni 2010. In seinen Antworten auf unsere Sieben Fragen sagt der Autor Ewald Palmetshofer, welche Fragestellungen ihn diesmal umgetrieben haben – "Müsste Glück nicht auch immer Glück für alle sein?", und "wie erträgt man, dass der Nebenmensch in den Tod verschwindet?"

Hier geht's zum Trailer des Wiener Schauspielhauses.

Dirk Laucke

31. Mai 2010.
Aus Wolkenkuckucksheimhöhe schaukeln sich die Zigarettenschmuggler Jo und Anna herab auf die brachen Erdbeerfelder ihres Freundes Heiner, die bald eine Panzerfahrbahn werden sollen. Wie ihre Balanceakte über verblühenden Landschaften in Mülheim beim Gastspiel von Dirk Lauckes "Für alle reicht es nicht" gelangen, sagt Anne Peter im Shorty.

31. Mai 2010.
Wo kommt dieser Sozialrealismus von Dirk Laucke her – aus der politischen Theorie oder aus dem unmittelbaren Erleben der Umgebung? Diese und andere Fragen wurden beim Mülheimer Publikumsgespräch thematisiert, von dem Sarah Heppekausen berichtet.

30. Mai 2010.
Mit Dirk Laucke kommt einer der derzeit erfolgreichsten Jungdramatiker zum zweiten Mal nach Mülheim. Gegeben wird heute die zweite Vorstellung von Für alle reicht es nicht, seinem deutsch-deutschen Mentalitätsbericht aus dem Hier und Jetzt. Darin sind anzutreffen: ein Ex-NVAler, der eine Panzerfahrbahn eröffnen will, ein Zigrettenschmugglerpärchen – und ein abgestellter LKW voller Asiaten, die eigentlich die Festung Europa erklimmen wollten. Wie sich hier Horvath'sche Milieugenauigkeit mit der Reflexion aktueller Globalisierungsängste verbindet, sagt Wolfgang Behrens im Stückporträt. Und der Autor erklärt, wie die deutsche "Wir-hams-trotzdem-geschafft-Position" in sein Stück hineinreicht – in seinen Antworten auf unsere Sieben Fragen.

Dea Loher

29. Mai 2010. Herzhaftes Lachen erfüllte den Zuschauerraum in der ersten Hälfte von Andreas Kriegenburgs Berliner Uraufführungs-Inszenierung von Dea Lohers Diebe. Worüber sich das Publikum amüsierte und in welche Richtung das Stimmungspegel in der zweiten Hälfte des Abends ausschlug, sagt Christian Rakow im Shorty. Die Schauspieler und auch die Autorin selbst waren von der Heiterkeit übrigens durchaus überrascht, wie Guido Rademachers im Publikumsgespräch erfuhr.

28. Mai 2010.
In einer vielbeachteten Inszenierung von Starregisseur Andreas Kriegenburg reisen sie vom Berliner Theatertreffen an: diese Diebe von Dea Loher. Es sind Geschlagene und zum Schlag Ausholende, Unbehauste in einer verödenden Landschaft, aber auch Einzelne, denen ein Hoffnungsschimmer erglimmt. Mit ungewohnter Komik geht Loher ihr jüngstes Gesellschaftspanorama an. Wie sie dafür ein ganzes Ensemble unterschiedlicher Tonlagen findet, schildert Petra Kohse in ihrem Stückporträt.

Hier geht's zum Trailer vom Deutschen Theater Berlin.

Kathrin Röggla


26. Mai 2010.
Beim Publikumsgespräch nach dem ersten Vorstellungstag von Kathrin Rögglas Die Beteiligten in Mülheim, bei dem die Autorin noch nicht anwesend sein konnte, war manche Frage offen geblieben. Wie man sie ins zweite Publikumsgespräch hinüberretten konnte und welche Antworten sich fanden, weiß Sarah Heppekausen.

25. Mai 2010.
In einer Box, inmitten einer TV-Wand sitzt der Schauspieler und würdigt seine Zuschauer keines Blicks. Jede seiner Gesten gilt einem Kameraauge. Ein Fall von Monitornarzissmus. Als Mediencollage hat Regisseur Stephan Rottkamp Kathrin Rögglas Sekundärwissens-Concetto Die Beteiligten eingerichtet. Welche Sichtweisen es bei seiner Wiederaufnahme in Mülheim eröffnete, sagt Anne Peter im Shorty. 

25. Mai 2010.
In ihrem Recherchestück Die Beteiligten nimmt Kathrin Röggla den Fall Natascha Kampusch medienkritisch unter die Lupe. Welche Kunstgriffe das Stück anwendet, um die Figur des Opfers im sensationslustigen Gerede aus der zweiten Reihe zu spiegeln, beschreibt Esther Boldt im Stückporträt. Und wieso gerade das Theater besonders geeignet ist, von den Wirkungsweisen der modernen Massenmedien zu erzählen, sagt Kathrin Röggla in ihren Antworten auf unsere Sieben Fragen.

Hier
geht's zum Trailer vom Schauspielhaus Düsseldorf.

Und
hier lesen Sie den Original-Beitrag tütentheater, den Kathrin Röggla für nachtkritik-stuecke08.de geschrieben hat. "mich interessiert ein theater, das mit authentizität spielt und ihr mit höchster künstlichkeit begegnet", schreibt sie darin. Und plädiert vehement für mehr "ästhetisches denken von sprache auf der bühne".

Nis-Momme Stockmann


21. Mai 2010.
Nein, weder der Jungdramatiker-Protagonist in Kein Schiff wird kommen noch dessen Autor Nis-Momme Stockmann hat ein Stück über die Wende geschrieben. Oder etwa doch? Im Shorty zum Mülheim-Gastspiel deutet Christian Rakow die Allegorien aus dem Familienalbum.

21. Mai 2010.
Es ist eine neue und schon unverwechselbare Stimme im Theaterbetrieb: Nis-Momme Stockmann. Wie sich der einzige diesjährige Mülheim-Debütant beim Publikumsgespräch anhörte, weiß Dina Netz.

20. Mai 2010.
Dekoriert mit einigen der namhaftesten Nachwuchspreise reist er als Debütant nach Mülheim an. Und eine kochende Debatte hat er auch im Gepäck, seit er jüngst als Jurymitglied für die Aussetzung der Preisvergabe beim diesjährigen Heidelberger Stückemarkt mitverantwortlich war. Bei uns hat Nis-Momme Stockmann seine Positionen gegen dieBewertungskultur bereits eingehend dargelegt, in seinen Antworten auf die Sieben Fragen. Welche Qualitäten seine Dramatikerpreisnominierung Kein Schiff wird kommen in die Mülheimer Wettbewerbswaagschale zu werfen vermag, sagt Andreas Jüttner im Stückporträt.

Elfriede Jelinek


19. Mai 2010.
Ein kolossales Ereignis! Vier Stunden Theaterhappening gegen millardenschwere Bankenpower. Vier Stunden Finanzkrisenchoräle. Elfriede Jelineks Kontrakte des Kaufmanns in der musikalischen, improvisatorischen Inszenierung von Nicolas Stemann ist der Mount Everest dieser Bühnensaison. Ein Höhentest für Akteure und Zuschauer. Wer kam mit, wem ging die Puste aus? Anne Peter berichtet in einem Countdown von Shorties.

19. Mai 2010.
Wenn Nicolas Stemann, einer unserer gelenkigsten Regiedenker, über die Theatertauglichkeit von Texten spricht, kann es gern mal lang und intensiv werden. Umso mehr wenn es um das Werk der (wie stets abwesenden) Theatererneuerin Elfriede Jelinek geht. Wie aber war das nach vier Stunden eigener Bühnenpräsenz des Regisseurs? Nathalie Bloch sah das Publikumsgespräch.

18. Mai 2010.
Kein Stück scheint den Nerv unserer Finanzkrisen-gebeutelten Zeit bislang so zielsicher zu treffen wie Elfriede Jelineks bereits vielfach nachgespielte Crash-Suada Kontrakte des Kaufmanns. Mit welchen Mitteln Jelinek den Jargon der Wall Street gegen die Wand fährt, veranschaulicht Stefan Bläske in seinem Stückporträt. Und in ihren Antworten auf unsere Sieben Fragen sagt die Autorin, warum sie den Kalauer liebt und ihn "niemals, niemals aufgeben" wird.

Hier
gibt's den Trailer vom Schauspiel Köln.

Roland Schimmelpfennig


16. Mai 2010.
Ein Zahn-OP mit der Rohrzange, Zwangsprostitution im Konservenlager eines Gemüsehändlers. Roland Schimmelpfennig spart in Der goldene Drache nicht mit Drastik, um die Zustände illegaler Einwanderer in Zentraleuropa zu schildern. Wie sich das Mülheimer Gastspiel machte, sagt Christian Rakow im Shorty.

16. Mai 2010.
Erstmals reist Roland Schimmelpfennig als Regisseur in eigner Sache mit einem Stück nach Mülheim. Gab es Konflikte zwischen Regieinteressen und Autorschaft? Und wieviel Empathie ist in einer globalierten Wirklichkeit möglich? Diese und andere Fragen wurden im Publikumsgespräch verhandelt, wie Sarah Heppekausen berichtet.

15. Mai 2010.
Das Festival beginnt gerade erst, da wird schon das erste Haar in der Suppe gefunden. Aber ach, wenn es nur ein Haar wäre. Stattdessen ist es der Zahn eines Chinesen, der in Roland Schimmelpfennigs Asia-Schnellrestaurant-Stück Der goldene Drache in der Thai-Suppe landet... Mit derlei Biss und einer hochgelobten Inszenierung aus Wien, vom Autor selbst besorgt, werden heute die 35. Mülheimer Theatertage eröffnet. Wie Schimmelpfennig seine Geschichte zweier illegaler Immigranten poetisiert und dabei einen möglichen Sozialrealismus unterwandert, beschreibt Simone Kaempf in ihrem Stückporträt. 

Hier
gibt's den Trailer vom Wiener Burgtheater.

Das Tableau


Wer will, kann alle Preis-Kandidaten näher kennenlernen – sieben Stückporträts stellen die Erlesenen vor:

Simone Kaempf über Roland Schimmelpfennigs Der goldene Drache
Stefan Bläske über Elfriede Jelineks Die Kontrakte des Kaufmanns
Andreas Jüttner über Nis-Momme Stockmanns Kein Schiff wird kommen
Esther Boldt über Kathrin Rögglas Die Beteiligten
Petra Kohse über Dea Lohers Diebe
Wolfgang Behrens über Dirk Lauckes Für alle reicht es nicht
Anne Peter über Ewald Palmetshofers faust hat hunger ...