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Was ist das denn für eine Laudatio, ein richtiger Schimme
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(...) ok, schimmelpfennig ist also so n total verrückter
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Toller Service, als wäre man dabei gewesen. Danke!
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Lieber Nis-Momme Stockmann, es mag sein, dass meine Para
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Alle schimpfen und meckern die ganze Zeit. Ich versteh ni
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Sehr geehrter Christian Rakow: "Wenn sie hören, dass St
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Werter Ford Fiesta, eine "Philosophie ohne Modellbildung"
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Sehr geehrter Herr Rakow, bei einer kleinen Kleinigkeit
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Lieber Oliver Bukowski, mit dem Verweis auf Felicia Zell
Kommentar zur Jurydebatte
Chöre gehören also in die Kirche? Der Chor ist ja viellei

kinderstücke

Hier lesen Sie alles zum Wettbewerb um den KinderStückePreis.

23. Mai 2010. Wie weit kann man den Begriff "Stück" eigentlich fassen? Welche Texte bringt die Bühnenwelt, im speziellen das Kindertheater, hervor? Bei der Jurydebatte zur Aushandelung des erstmals in Mülheim vergebenen KinderStückePreises kamen ähnliche Fragen auf, wie vor drei Jahren bei der Dramatikerpreisverleihung an die Dokutheatermacher von Rimini Protokoll. Christian Rakow berichtet von der Jurydiskussion und überschaut noch einmal die KinderStücke-Woche.


21. Mai 2010. Die Entscheidung fiel am heutigen Freitag um 12.30 Uhr. Der erste Mülheimer KinderStücke-Preis ist von der dreiköpfigen Jury um die Journalisten Nina Peters, Stefan Keim und den Dramatiker Oliver Bukowski mit 2:1 Stimmen an Ulrich Hubs Lessingerneuerung Nathans Kinder vergeben worden. Hub setzte sich in der Endrunde gegen Franziska Steiofs Undine, die kleine Meerjungfrau durch.

Die
Uraufführung von "Nathans Kinder", die der Autor in eigner Regie am Theater Junge Generation Dresden besorgte, hätte heute bei den Theatertagen gezeigt werden sollen. Wegen des Todes des Schauspielers Christian Habicht (1952–2010), der die Rolle des Bischoffs spielte und am vergangenen Samstag auf einer Probe einem Herzinfarkt erlag, musste die Vorstellung ersatzlos gestrichen werden. Die Leitung der Mülheimer Theatertage will sich für ein Nachspiel stark machen, das im kommenden Jahr auf dem Festival gezeigt werden kann.

Wie in Hubs Lessing-Bearbeitung Nathans Kinder die zweite Generation um friedliche Koexistenz ringt, beschreibt Elena Philipp im Stückintro.

21. Mai 2010. Immer wieder wird sie in Frage gestellt, die Grenze zwischen Kinder- und Erwachsenentheater. Welches also könnte die spezifische Ästhetik von Kindertheaterstücken sein? Diese und andere Fragen wurden bei dem Podiumsgespräch "Jedem Kind (s)ein Theater" im Ringlokschuppen diskutiert. Sarah Heppekausen war dabei.

21. Mai 2010.
Wie soll man das spielen, wenn ein Mensch immer und immer weiter wächst? Kathrin Leuenberger und Sibylle Heiniger vom Schweizer Figurentheater Lupine brauchen dafür in Kleiner Riese Stanislas nicht viel. Wie sie die luftige Geschichte vom Anders-Sein durch ihr Papiertheater pusten, beschreibt Anne Peter.

20. Mai 2010.
Zwei liebenswerte Außenseiter finden im Figurentheaterstück Kleiner Riese Stanislas zusammen: eine arbeitsscheue Ameise und Stanislas, der Winzling, der zum Riese wird. Welche Erlebnisse das Autorenduo Kathrin Leuenberger und Sibylle Heiniger für sie ersonnen hat, schildert Elena Philipp im Stückintro. Und die Autorinnen erzählen, wieso Außenseiter im Kindertheater die bessere Figur machen – in ihren Antworten auf unsere Sieben Fragen. 

20. Mai 2010. Was tun, wenn Opa beinahe die Bude abfackelt? Petra Wüllenwebers Protagonist Janek hat in ihrem Stück Am Horizont mit der Alzheimer-Krankheit seines Großvaters zu kämpfen und schlägt sich denkbar wacker. Wo die Saarbrücker Inszenierung von Thomas Hölzl berührt und wo sich hingegen auch Lücken auftun, erläutert Christian Rakow.

19. Mai 2010.
Kein leichtes Thema: Der Schwimmer Janek muss lernen mit dem schwarzen Loch umzugehen, dass im Kopf seines Großvaters größer und größer wird. Welche Probleme von Kindern und Jugendlichen Petra Wüllenweber in ihrer Demenzstudie Am Horizont sonst noch aufgreift, schildert Elena Philipps Stückintro. Und die Autorin erklärt in ihren Antworten auf unsere Sieben Fragen, warum drastischer Realismus auch im Kindertheater sehr wohl seine Berechtigung hat.

18. Mai 2010.
Ein Hauch von Nina Hagen umweht Undine, die kleine Meerjungfrau in Nora Bussenius' Inszenierung von Franziska Steiofs Märchenadaption. Wie das Team vom Düsseldorfer Jungen Schauspielhaus von Pubertät, erster Liebe und Emanzipation erzählt, hat Christian Rakow regelrecht verzaubert.

18. Mai 2010.
Ein Bilderrausch kündigt sich für die Inszenierung von Undine, die kleine Meerjungfrau von Franziska Steiof an. Es ist ein Stück für die Singles von morgen, befindet Elena Philipp in ihrem Stückintro. Steiof hält eine eigene Lesart der klassischen Liebestragödie dagegen, in ihren Antworten auf unsere Sieben Fragen.

17. Mai 2010.
Die KinderStücke 2010 sind eröffnet, und es war ein Auftakt nach Maß: mit Torte, Musik und Kampfsporteinlagen. Zu lernen gab es in Alice: Im Wunderland! von Katrin Lange, uraufgeführt am Schauspielhaus Düsseldorf, auch etwas. Zumindest für diejenigen, die wollten. Was, sagt Anne Peter.

17. Mai 2010.
Ein Ei mit Schlips, ein weißes Kaninchen mit Taschenuhr und eine Königin, die sich um Torte zankt. Zum Auftakt der KinderStücke 2010 tauchen wir in das zauberhafte Paralleluniversum von Alice: im Wunderland! ein, in der Bühnenfassung von Katrin Lange, der Trägerin des Deutschen Kindertheaterpreises 2008. Die Autorin erzählt in ihren Antworten auf unsere Sieben Fragen, warum sich "krauses Daneben-Denken" in der Poesie lohnt. Und Elena Philipp gibt im Stückintro einen Einblick in das Drama.

17. Mai 2010.
Erstmals finden die Mülheimer KinderStücke als Wettbewerb um ein Preisgeld von 10.000 Euro statt. Wie die Nominierungen zustande gekommen sind, und welche Tendenzen der Kinderdramatik sich auf dem Tableau abzeichnen, erklären die AuswahljurorInnen Nina Peters, Werner Mink und Gerd Taube im Interview.

15. Mai 2010.
Erstmals werden in diesem Jahr die seit 2007 ausgerichteten KinderStücke nicht nur als Festival im Festival, sondern auch als Wettbewerb veranstaltet. Ebenso wie bei den "Stücken" gibt es also auch für die "KinderStücke" ein Auswahlgremium, das fünf Stücke für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren ausgewählt hat. Am Ende wird eine dreiköpfige Jury über das Siegerstück entscheiden. In fünf Stückintros stellt Elena Philipp die Anwärter vor – die außerdem auch selbst zu Wort kommen, zum Beispiel hier.

 

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